Herren (Saalebulls 1b)

25. September 2012 Uhr

Start misslungen, aber ausbaufähig

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Mit einigen Veränderungen und einer Verjüngung im Kader traten die Saale Bulls am Sonntagabend zum ersten Spiel der neuen Regionalligasaison an. Der Gegner war bereits aus der letzten Saison bekannt und durch die 13:2 Auswärtsklatsche in unschöner Erinnerung geblieben. Aber auch der Schlittschuh-Club Berlin hatte seine Mannschaft vor der Saison umgebaut und so blieb abzuwarten, […]

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Mit einigen Veränderungen und einer Verjüngung im Kader traten die Saale Bulls am Sonntagabend zum ersten Spiel der neuen Regionalligasaison an. Der Gegner war bereits aus der letzten Saison bekannt und durch die 13:2 Auswärtsklatsche in unschöner Erinnerung geblieben. Aber auch der Schlittschuh-Club Berlin hatte seine Mannschaft vor der Saison umgebaut und so blieb abzuwarten, wer besser in die neue Saison kam.

Saale Bulls gegen Schlittschuh-Club - Torszene Saale Bulls gegen Schlittschuh-Club - Torszene

Für beide Teams war es das erste Saisonspiel und so wurde sich langsam an den Gegner herangetastet. Nach einigen Torchancen auf beiden Seiten legten die Gäste aus Berlin los und so musste Stefan Hoffmann in der 3. Minute nach einem Treffer von Jacob Schindler zum ersten Mal hinter sich greifen. Und die Berliner setzten sofort nach, so dass Gregor Wemken zum 0:2 erhöhen konnte. Diese schnellen Tore brachten die Bulls augenscheinlich aus dem Konzept und der Spielaufbau wollte nicht so recht klappen. Das Spiel wurde nun zusehends härter, aber auch dies war kein wirkliches Mittel gegen die Gäste, die in der 19. Minute, zum Ärger der rund 80 anwesenden Fans, noch auf 0:3 erhöhen konnten.

Die Einheit als Mannschaft, mit ihrem neuen Kapitän Marius Riedel, hatten die Saale Bulls auch im Mittelabschnitt noch nicht gefunden und man merkte ihnen die fehlenden Vorbereitungsspiele zur Mannschaftsfindung an. Die erspielten Chancen und der körperliche Einsatz brachten auch weiter nicht den dringend notwendigen Torerfolg. Hauptschiedsrichter Schulz versuchte zu Beginn des zweiten Drittels mehr durchzugreifen und immer öfter musste ein stürmischer Bulle in der Kühlbox Platz nehmen. Nach einem unglücklichen Check durfte dann auch noch Sören Kriebel von den Saale Bulls wegen eines Checks von Hinten vorzeitig duschen gehen und die Bulls hatten 5 Minuten in Unterzahl zu überstehen. Dies gelang jedoch nicht, da in doppelter Überzahl der Berliner Grundmann zum 0:4 nachlegte. Und auch danach konnten die Gäste weiter nachlegen mit den Toren von Wemken in der 33. Minute und Just in der 38. Minute und erhöhten so auf 0:6. Doch nun wollten auch die Hallenser endlich ihren ersten Treffer der Saison erzielen und stürmten immer wieder auf das Tor der Berliner ein. Kurz vor Ende des Drittels wurde der Einsatz auch mit dem Tor von Georgji Kimstatsch in Überzahl belohnt. Die Vorlage wurde vom Neuzugang aus Kanada, Chad Evans, gegeben.

Sollte dies nun die Wende im Spiel sein und das letzte Drittel für den Gegenangrifft durch die Gastgeber genutzt werden? Nein, leider sollte es nicht so kommen, denn auch im 3. Drittel kontrollierte der Schlittschuh-Club das Spiel weiter. Weitere Hallenser Versuche auf das Berlin Tor zu stürmen wurden immer wieder unterbunden. Es folgte Gregor Wemkes drittes Tor im Spiel (45.) und Frank Fiolka konnte ebenfalls einnetzen. Die Berliner zielten wohl wieder auf einen zweistelligen Sieg, denn Sebastian Grundmann erhöhte auf 1:9. Doch der 10. Treffer sollte an diesem Abend nicht mehr fallen.

Alles in allem zeigte sich bei der jungen Mannschaft der Saale Bulls 1b dank des neuen Trainingsplanes schon mehr Schnelligkeit als in der letzten Saison und auch der Wille aller Spieler, sich ins Spiel einzubringen, war zu erkennen. Aber die Mannschaft muss sich eben erst noch finden und als geschlossene Einheit auf dem Eis stehen. Denn dies war wohl der größte Vorteil, welchen die Gäste aus Berlin an diesem Abend zeigten. Dann sollten im nächsten Spiel auch mehr Tore der Hallenser fallen. Und so sah es auch Kapitän Riedel, welcher nach dem Spiel meinte: „Am Ende waren die Berliner halt einfach besser. Aber bei uns haben Einsatz, Wille, etc. gestimmt! Das sollten wir für die nächsten Spiele mitnehmen! Lasst uns weiter trainieren, auch neben dem Eis, und dann werden wir unsere Erfolge haben.“ 

(und noch mehr Bilder aus dem Spiel sind hier zu finden)

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