Saalebulls 1b

7. November 2018 Uhr

Doppelwochenende für Saale Bulls 1b

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Die unglaublichen letzten 20 min. am Sonntag verhinderten ein perfektes Wochenende für das Team der Saale Bulls 1b gegen Dresden und den OSC Berlin.

Sehr starke Leistung gegen Eislöwen

Sehr stark in DresdenMit 6:3 (3:1, 0:1, 3:1) setzten sich die Saale Bulls 1b beim Dresdner Eislöwen Regionalligateam durch und feierten somit den nächsten Sieg in der Regionalliga Ost! Dabei ließ sich das Team von Georgi Kimstatsch auch nicht von jener Szene kurz vor Ende des zweiten Drittels beirren, als der Anschlusstreffer der Sachsen zum 2:3 durch den HSR zuerst aberkannt wurde, da ein Verschieben des Tores erfolgt sei, er seine Entscheidung nach Intervention des LR allerdings zurücknahm.

Zum Matchwinner im letzten Drittel avancierte Chäd Evans mit einem lupenreinen Hattrick, der den Sieg endgültig sicherte.

Alles fing so gut an

Weder unsere Jungs noch unser Gegner aus der Bundeshauptstadt, das Team von Berlin Blues, ahnten vor Spielbeginn, dass sie Teil einer denkwürdigen und unfassbaren Partie werden sollten. Passend zum 100. Spiel seit Beginn der 1b-Statistik-Erfassung 2011 empfing man mit dem Team von Berlin Blues auch gleichzeitig einen Premierengegner in Halle, der tabellarisch fast ganz unten angesiedelt ist und mit der Bürde von vier Pleiten aus den ersten fünf Saisonspielen anreiste, zuletzt den Schönheider Wölfen mit 0:8 unterlag. Die Saale Bulls 1b gingen somit als Tabellendritter und der erfolgreichen Auswärtspartie am Tag zuvor in Dresden (6:3) als Favorit ins Rennen. Und diese Rolle nahm das Team von Georgi Kimstatsch auch an, lag durch zwei frühe Tore von Chäd Evans (2.) und Benjamin Thiede (5.) schnell in Front. Durch weitere Treffer von Normen Mueller (17.), erneut Thiede (23.), Marko Sakic (25.) und Philipp Behring (28.) baute man den Vorsprung gegen die nur mit 12 Feldspielern angereisten Berliner auf 6:0 aus. Die Partie war entschieden, oder? Was sollte schon noch passieren…

Alles noch in Ordnung für die Saale bulls 1b Alles noch in Ordnung für die Saale bulls 1b

Unglaubliche 20 min.

Der 1:6-Anschlusstreffer der Gäste durch Eshun (33.) war ärgerlich, war doch somit der Shutout für Stephan Löffelholz passé. Aber was soll‘s, Hauptsache drei wichtige Punkte für die Tabelle einfahren. Kurz vor der zweiten Pausensirene dann noch ein Treffer für die Blues, Kübler netzte 34 Sekunden vor Drittelende ein. Auch das ärgerlich, war man da bestimmt schon gedanklich in der Kabine. Als man aus dieser wieder rauskam und durch Kinder (43.) und Hidde (47.) zwei weitere Gegentore schlucken musste, begann das große Nervenflattern. Die Berliner werden doch nicht… Doch, sie wollten und taten es auch: In der 56. Spielminute glichen unsere Gäste tatsächlich durch zwei Tore binnen 35 Sekunden von Kübler und Leers aus, der uneinholbar scheinende 6:0-Vorsprung der 1b-Bulls war dahin, die Partie wieder auf Null gesetzt. Was zu diesem Zeitpunkt schon unbegreiflich war, sollte kurz darauf in absolute Fassungslosigkeit umschlagen. Auf Grund der ersten und einzigen Strafzeit der Gäste aus Berlin in der 59. Minute bot sich Halle die ultimative Chance, in Überzahl die Begegnung zu entscheiden und mit einem blauen Auge davonzukommen. Doch es sollte anders kommen, am Ende standen die 1b-Bulls mit zwei dunkelblauen Augen auf dem Eis – den Gästen gelang es in der Tat, in eigener Unterzahl ihren siebten Treffer des Abends zu erzielen (Rittner/60.) und somit drei volle Punkte aus Halle zu entführen!spielender Torwart

Auf Sprachlosigkeit folgt der Blick nach vorne

Sprachlosigkeit auf der Bank, im Kampfgericht, bei den Zuschauern. Hatte es so etwas schon einmal gegeben? Wie kann das passieren? Solche Fragen machten die Runde, niemand fand passende Antworten oder eine Erklärung für das Geschehene. Am Ende ist und bleibt es Sport und die Berliner haben das Spiel verdient gewonnen, da kann es keine zwei Meinungen geben. Auch wenn es uns schwer fällt, aber wer eine solche Moral beweist und personell dezimiert einen 0:6-Rückstand in einen Sieg dreht, hat die drei Punkte mehr als verdient und erhält unsere ehrlich gemeinten Glückwünsche. Für uns gilt es nun, aus diesem Spiel zu lernen, es aber trotzdem schnell aus den Köpfen zu bekommen.

Denn am Sonntag, den 11.11.2018 um 19 Uhr kommt mit den Schönheider Wölfen der bis dato verlustpunktfreie Spitzenreiter an die Saale. Eine Partie, in der die Saale Bulls 1b nur gewinnen und befreit aufspielen können – und dass ist auch gut so.

Bitteres Ende für Saale Bulls 1b
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