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Mein Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften für Synchroneiskunstlauf 2012 in Dresden (von Luise Deininger Abteilung Eiskunstlauf)
Wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt, waren wir vor unserem ersten Wettkampf ziemlich aufgeregt. Da war jede Ablenkung willkommen. Am Samstag ging es nun los. Gemeinsam fuhren wir, wie jeden Samstag, nach Grimma in die Eissporthalle. Im Auto gab es wieder gute Laune pur. Unsere Fahrmutti Konny, drehte die Musik richtig auf und die Karaoke-Show auf der Autobahn konnte beginnen. Nach einer Stunde Live- Musik waren wir endlich da. Unser letztes Training vor dem Wettkampf konnte beginnen. Wie immer gab es zunächst eine Erwärmung, dann wurde jede einzelne Läuferin noch einmal auf dem Trockenen getestet.

Unsere Trainerinnen sahen sich die Kür zu Waka Waka bei allen Mädels an. Es gab noch einmal Lob oder entsprechende Hinweise auf Verbesserungen. Anschließend ging es aufs Eis. Alle haben sich noch einmal ordentlich angestrengt und gaben ihr Bestes. Wir besprachen noch den Wettkampftag und wurden nach Hause verabschiedet. Doch dieses Mal war es anders, als an den Samstagen zuvor. Schon im Vorfeld hatten Eltern, Kinder und Trainer abgesprochen, dass es besser sei, wenn die Hallenserinnen über Nacht in Grimma bleiben, denn schließlich ging es für uns am Sonntag in Dresden zeitig los. Schnell fanden sich ein paar liebe Grimma- Muttis, die uns Quartier anboten. Aber nicht nur das, es wurde sogar ein Plan für eine gemeinsame Nachmittagsgestaltung gemacht. Fast das ganze Team war in Grimma zum Bowling. Es war ein schöner Tag für uns alle und hat nicht zuletzt dazu beigetragen, dass wir mit einem guten Mannschaftsgefühl nach Dresden fahren konnten.
Sonntagmorgen fuhren wir dann, mit dem Mannschaftsbus, in den frühen Morgenstunden los. In Dresden angekommen, war unsere Anspannung fast nicht mehr auszuhalten. Es gab ein Aufwärmtraining von 12 Minuten auf dem Eis und noch einige Dehnübungen auf dem Trockenen. Anschließend wurden wir alle schick gemacht und wir zogen unsere, passend zur Musik, selbst entworfenen Südafrika- Kürkleider an. Eigentlich lief bis hierhin für uns alles ganz ordentlich. Doch dann kam alles anders!
Wir starteten in der der Klasse Basic Advanced als erste von zwei Synchron-Mannschaften in dieser Klasse. Bereits beim Einlaufblock gab es eine kurze Schrecksekunde, als eine unserer Läuferinnen stolperte. Wir versuchten uns dennoch ordentlich zu konzentrieren und unsere Kür konnte losgehen. Alle Mädels gaben ihr Bestes, doch die Aufregung war, vor allem bei uns Hallenserinnen, zu spüren und zu sehen. Leider bin ich selbst an einer Stelle der Kür so gestürzt, dass ich noch ein weiteres
Mädchen mitgerissen habe. Es tat mir unheimlich leid für meine Teamkollegin. Für mich selber habe ich mich einfach nur geärgert, vor allem, weil der Sturz an einer Stelle passiert war, die mir vorher noch nie Probleme bereitet hatte. Meine Mannschaft sorgte jedoch dafür, dass ich nicht viel Zeit hatte, um traurig zu sein. Schnell gaben sie mir zu verstehen, dass so etwas vorkommen kann und niemand mir böse sei. Die tröstenden Worte taten unheimlich gut. Danke an dieser Stelle an das tolle Team.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass die Besseren gewonnen haben und das Team Grimma- Halle und unsere Trainerin Frau Sauer haben noch viel vor sich, bis wir so gut sind, wie die Berliner, die ihre Kür sehr schön gelaufen sind. Wir werden uns natürlich anstrengen und wünschen uns für die Zukunft des Teams die Unterstützung des Vereins.
Hier unser Video...
Danke an dieser Stelle an die tollen Eltern und an unsere Trainerinnen, die uns zum Wettkampf begleitet hatten und uns angefeuert, versorgt und getröstet haben.
Eure Luise
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