Young Saale Bulls U9

5. November 2019 Uhr

Körperbetontes Eishockey in der U9

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Das zweite Meisterschaftsturnier der Ostdeutschen Meisterschaft fand für unsere U9 in Chemnitz statt. Erstmals als Coach dabei: Kyle Helms.

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Coaching Debut für Kyle Helms

Einen besonderen Höhepunkt erlebten die Kinder der Dreierspielgemeinschaft Halle/OSC/Preussen bereits vor dem Spiel. Zur Ansprache betrat kein geringerer als Saale Bulls Profi Kyle Helms die Kabine. Nach seiner kurzen Vorstellung richtete er bereits erste Worte an die Kinder. Sichtlich motiviert machten sich alle Mädchen und Jungs dann auf ihren Weg zur Eisfläche. Gleich vom ersten Bully weg gaben beide Teams (A & B) Vollgas, nicht nur spielerisch, sondern durchaus auch physisch. Chemnitz hielt seinerseits entschlossen dagegen, ebenfalls sowohl spielerisch als auch körperlich. In kürzester Zeit entwickelten sich auf beiden Spielflächen Eishockeyspiele, die eher an höhere Altersklassen (erst ab der U15 sollte eigentlich mit vollem Körpereinsatz agiert werden) erinnerten. Manche Aktionen ähnelten schon eher einem Bodycheck als dem vorgegebenen "Abrängen". Die Schiedsrichter liessen auf beiden Seiten viel durchgehen. Wahrscheinlich auch, weil alle Teams trotz "etwas überhöhtem" Körperspiel dennoch auch immer wieder sehr ordentliche Spielzüge aufs Eis brachten, sich Torchancen erarbeiteten und diese immer wieder auch erfolgreich abschlossen. Am Ende der ersten Runde hatten sich die Kinder aus Halle und Berlin zwei Siege erkämpft(!) und mussten sich zweimal "geschlagen" geben. Ja klar, es heisst zwar, dass nicht mitgezählt wird und es keine offiziellen Ergebnisse gibt. Die Kinder wissen aber irgendwie trotzdem immer ganz genau, wie jedes Spiel ausging! Zur Eisbereitung, zur Abkühlung und zum Pausentee machten sich dann alle Mannschaften erstmal auf den Weg in die Kabinen. Die Pause hatten sich alle Spieler_innen wirklich verdient.

tough Young Saale Bulls

Am Ende ließen einfach die Kräfte nach

Die Trainer Marco Schmidt und Kyle Helms fanden in der Pause noch einmal die richtigen Worte und gaben letzte Anweisungen bevor es gegen die noch stärkeren Dresdner Eislöwen Juniors losging. Keines der Kinder, weder aus Halle/Berlin noch aus Dresden, war bereit auch nur einen Gang zurückzuschalten. Ganz im Gegenteil. Die Gangart nahm sogar noch ein klein wenig zu. Den ein oder anderen Check ahndeten die Schiedsrichter dann allerdings doch. Hierbei zeigte sich schließlich, dass die Dresdner das Spiel mit einem Mann mehr deutlich cleverer gestalten konnten als die Young Saale Bulls. Darüber hinaus waren die Sachsen auch im Abschluss viel effektiver. Genau darin lag an diesem Tag der entscheidende und gleich einzige nennenswerte Unterschied zum zweiten Gegner. Nachdem Team A auf Grund eines kurzfristigen Ausfalls kurz vor Abreise von Anfang an nur mit 7 Spieler_innen agieren konnte, musste dann auch Team B dem physischen Spiel Tribut zollen und verlor einen Spieler verletzungsbedingt. Genau das sorgte im weiteren Verlauf für einen klaren Vorteil für Dresden. Unsere wacker kämpfenden Kinder waren am Ende einfach völlig ausgelaugt und konnten das Spiel bzw. das Ergebnis in Folge auch nicht mehr ausgeglichen halten. Und trotzdem mussten die Young Saale Bulls nur einmal einen etwas hohen Torunterschied hinnehmen. In den anderen drei Partien hielt sich das Ergebnis jeweils in Grenzen. Das alles schmälerte aber die Freude am Spiel bei den kleinen Bullen keineswegs. Noch stolzer wirkten die Kinder aus Halle und Berlin allerdings, als sie am Ende noch einmal lobende Worte der Anerkennung von Profi Kyle Helms zu hören bekamen. Kindereishockeyherz was willst du mehr...

Kyle Helms coacht U9
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