Young Saale Bulls U13

27. November 2019 Uhr

U13 mit gutem Spiel gegen Preussen

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Nach dem Herzschlagspiel gegen die Spielgemeinschaft Chemnitz/Leipzig im Kohlrabizirkus ging es nun zum zweiten Mal gegen die Berliner Preussen. Um nicht wieder chancenlos zu sein, war eine weitere Steigerung nötig.

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Konzentriertes erstes Drittel

Young Saale Bulls vs Preussen Juniors Berlin

Die Erstdritteldesasterzeiten scheinen vorbei zu sein für die Young Saale Bulls. Denn wie bereits gegen die Young Crashers ging die Spielgemeinschaft Halle/OSC auch gegen die Preussen vom ersten Bully weg konzentriert und energisch zur Sache. Die Mannschaft scheint gelernt zu haben, dass kein Zentimeter und keine Sekunde Platz für Anfangsträumereien in dieser Liga ist. So hielt das Team von Tom Beuster und Klaus Eckelt die ersten fünf Minuten gut dagegen, stellte Räume und Gegner bestmöglich zu und verhinderte klare Torchancen. Der Fokus lag sicherlich erstmal darin, nicht wieder chancenlos aus dem Anfangsdrittel in die Pause zu gehen. Dazu unterstützten sich die Spieler_innen der SG wunderbar untereinander in der Defensivarbeit. Zwar gelang den Gastgebern in dieser Anfangsphase dann doch ein erster Treffer. Bei diesem einen Gegentor blieb es aber bis tief in das erste Drittel hinein. Das vorgenommene Ziel, zunächst über gute Defensivarbeit das Ergebnis möglichst knapp zu halten, wurde tatsächlich erreicht. Motiviert und streckenweise auch offensivfreudiger gingen die Young Saale Bulls weiter ans Werk. Das Team merkte, dass deutlich mehr drin war, als in der ersten Partie gegen die Charlottenburger. Zwar klappte es noch nicht mit einem Treffer für unsere Spielgemeinschaft, aber nach nur einem weiteren Gegentor war hier nach dem ersten Drittel noch alles möglich. So hatten es sich Beuster/Eckelt erhofft und waren sichtlich zufrieden mit der Leistung ihrer Schützlinge im ersten Drittel.

Ähnliches Bild im zweiten Abschnitt

Mit der erarbeiteten Chance im Rücken gingen die Young Saale Bulls in das zweite Drittel. Den Vorteil einer guten Defensivarbeit hatten die Kinder aus Halle und Neukölln sichtlich erkannt. Denn auch in Abschnitt zwei ließen sie zunächst nichts anbrennen. Der Wille, die Spiele endlich offen zu gestalten, war allen Spieler_innen anzumerken. Und als es nach der Hälfte des Spieles immer noch "nur" 3:0 für die Hausherren stand, begannen die Young Saale Bulls mehr und mehr das Spiel in das Drittel des Gegners zu verlagern, störten noch früher und waren aber stets auf der Hut, um sich keine Konter bzw. Alleingänge einzufangen. Bei all dem Mut und der Spielfreude wäre unserer Spielgemeinschaft wirklich ein Torerfolg zu wünschen gewesen. Das war aber eine der wenigen Sachen, die nicht so richtig funktionierten. Wenn man gegen gute Gegner Tore erzielen will, muss die Konzentration eben hoch gehalten werden, bis der Puck im Netzt zappelt. Es war aber nicht nur der Abschluss. Auch die Aufbaupässe und Zuspiele waren oft zu ungenau oder schlampig. Daran kann aber genauso gearbeitet werden, wie am Defensivspiel. Dieses klappte aber am heutigen Tag echt gut und so war bei einem Spielstand von 0:4 auch nach dem zweiten Drittel immer noch was drin. Vier Tore in einem Drittel sind im Eishockey immer mal möglich...

Nochmal alles geben

Jetzt wollten es die Spieler_innen aus Neukölln und Halle nochmal wissen. Nachdem es eine Woche zuvor schon fast mit dem ersten Punkt der Saison geklappt hätte, wollten sie zumindest den Versuch starten, eine Aufholjagd zu realisieren. Die Young Saale Bulls drängten nach vorne, suchten mehr und mehr den Weg zum gegnerischen Tor und erarbeiteten sich immer wieder Torchancen. Aber "der Kasten" der Gastgeber war wie vernagelt. Dennoch gab sich unsere Spielgemeinschaft nicht auf. Drängte noch mehr nach vorne. Mitten in die Drangphase kam dann der Dämpfer. Die Preussen schlossen einen Gegenangriff erfolgreich ab und machten mit dem 5:0 alles klar. Zur Mitte des letzten Drittels hin, war der Abstand dann doch zu hoch für eine Aufholjagd. Dennoch hörte kein_e einzige_r Spieler_in der SG Halle/OSC auf, weiter Eishockey zu spielen. Zu sehr waren alle im "Vollgasmodus" um sich jetzt unterkriegen zu lassen. Und dann wurden die Young Saale Bulls schließlich doch noch belohnt für ihre Mühen. Zwar etwas zu spät, aber besser als nie, kam das Tor für unsere Spielgemeinschaft. Damit schaffte das Team, was es bereits so häufig in dieser Saison erreichen konnte: Ein Unentschieden im Schlussabschnitt. Im Großen und Ganzen war die Leistung gegen Preussen Berlin wirklich noch mal eine Leistungssteigerung zum Spiel gegen Chemnitz/Leipzig. Wenn die Sportler_innen aus Neukölln und Halle so weitermachen, klappt es bestimmt demnächst auch mit den ersten Punkten...

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