Young Saale Bulls U13

15. Dezember 2019 Uhr

Keine Revanche gegen Blues für U13

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Die Young Saale Bulls erwischten erneut einen Regentag im Freiluftstadion zu Neukölln und taten sich wieder sichtlich schwer.

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Déjà vu in Neukölln

Bei der Anreise war es noch dunkel und man konnte noch nicht so richtig abschätzen, wie der Tag beginnen würde. Bei Spielbeginn 09:30 Uhr in Berlin-Neukölln hieß es für Trainer, Eltern und Kinder früh aufstehen, um pünktlich zum Treffpunkt um 08:00 Uhr vor Ort zu sein. Als es langsam hell wurde, konnte man schon erahnen, dass das Wetter sehr ähnlich wie vergangene Wochen sein würde. Aber dieses Mal wollte unser Team doch Revanche nehmen. Doch es war nicht nur das "Déjà vu Wetter", das ein wenig Sorgen bereitete. Neben Trainer Tom Beuster fehlte auch noch Nationalspielerin Elli Pietschmann. Dazu traten auch noch zwei Leistungsträger_innen sehr geschwächt an (geprellter Unterarm / Grippe). Die Vorzeichen standen also nicht gerade gut für die erhoffte Wiedergutmachung.

Viel Mühe und viel Krampf

Von der erste Sekunda an merkte man aber, dass die Spielgemeinschaft Halle/OSC alles daran setzen wollte, den widrigen Umständen zu trotzen und das Spiel zu gewinnen. Viel Engagement, viel Kampfgeist und der Wille zu gewinnen waren klar erkennbar. Bei einsetzendem Regen sah das zwar nicht besonders schön und spielfreudig aus, aber die Young Saale Bulls schafften es, sich im Drittel der Blues festzusetzen und sich Torchancen zu "erwurschteln" (erspielen konnte man es nicht wirklich nennen). Immer wieder kamen unsere Spieler_innen vors gegnerische Tor, brachten den Puck auch im Nachstorchern aber nie über die Linie. Wie man das macht zeigten die Gastgeber zum Ende des ersten Drittels. Nachdem sich die Blues mehr und mehr befreien und selbst das Drittel der Young Saale Bulls "besetzen" konnten, schafften sie es tatsächlich zweimal den Puck über die Torlinie zu bugsieren. Ernüchtert begaben sich unsere Sportler_innen in die Kabine zur Drittelpause.

Wasserhockey statt Eishockey

Das zweite Drittel konnte man dann als Regenschlacht bezeichnen. Das Spiel selbst wirkte manchmal wie in Zeitlupe, da die Spieler-innen das Tempo deutlich senken mussten, um den Puck durchs Wasser führen zu können. Pässe waren fast nur noch durch die Luft möglich, weil der Puck sonst auf dem Weg im Wasser kleben blieb. Beide Teams rackerten sich durch diese widrigen Bedingungen. Die Ausrüstungen wurden immer schwerer, je mehr sie sich mit Wasser vollsogen und die Beine dementsprechend ebenso. Das Spiel wurde dadurch noch langsamer. Immer wieder versuchte unsere Spielgemeinschaft den Puck irgendwie über die gegnerische Torlinie zu kratzen, bürsten, schubsen oder was auch immer. Vergeblich! Das Ding wollte oder sollte einfach nicht ins Tor der Blues. Ganz im Gegenteil dazu rutschte, flutschte und hoppelte der Puck wieder dreimal über die Linie des Hallesch-Neuköllner Tores. Ende vom Lied bzw. des zweiten Drittels: 5:0 für die Blues. Ernüchterung machte sich breit.

Young Saale Bulls Wasserhockey

Besseres Wetter half auch nichts

In der unüblich langen Pause (das Eis musste unbedingt neu aufbereitet werden) versuchten alle, ihre Ausrüstungen etwas trockener zu bekommen und Kraft zu schöpfen für ein Aufbäumen im letzten Drittel. Schließlich hörte der Regen auf und das Spielfeld war deutlich besser bespielbar. Das aber nutzten die Blues wieder besser für sich als unsere Kinder das hinbekamen. Zwar gelangen auch unserer Spielgemeinschaft im letzten Drittel endlich zwei Tore, bei einem Stand von 0:7 war das aber lediglich Ergebniskosmetik, die dann wiederum durch zwei weitere Treffer der Blues wieder aufgehoben wurde. Wieder war nix zu holen gewesen gegen die Berlin Blues. "An Tagen wie diesen... reloaded". Weiter geht es mit dem letzten Heimspiel des Jahres am 22.12. um 12:15 im Sparkassen Eisdom gegen das Topteam der Young Crashers Chemnitz. Hoffentlich werden bis dahin alle Kinder wieder gesund und sind einsatzfähig. Denn gegen die SG Chemnitz/Leipzig ist eine sehr viel bessere Leistung notwendig als zuletzt, um nicht komplett ... Achtung... "baden zu gehen".

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