Damen

3. Februar 2022 Uhr

Zweimal Null gleich Sechs – logisch, oder?

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Am Sonnabend, 29.01.2022 wurde in der Eisarena Bremerhaven gegen die REV Bremerhaven Frauen gespielt und am Sonntag, 30.01.2022 in Hamburg – Stellingen gegen die Crocodiles Damen.

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Die Eisarena Bremerhaven ist eine tolle, großzügige Eishalle, in der es sich bestimmt gut siegen lässt.

Pünktlich 20:30, zur Primetime, begann das Spiel.

Es ging flott hin und her, wobei noch nicht ganz zu sehen war, welches Team sich besser durchsetzen kann. Das wäre ja auch langweilig. Unser Damenteam versuchten immer wieder aufzubauen, wurde aber häufig von den Gastgeberinnen gestört. In der sechsten Minute gelang es dann unserer #6 sich vors Tor zu wühlen und die Vorlage der #15 in das erste Tor des Wochenendes zu verwandeln. Motiviert ging es weiter. Bremerhaven überzeugte durch gute Konter, die nicht zuletzt an unserer überragend haltenden Torfrau Anna-Sophie Schulze scheiterten. Zu Beginn der elften Minute konnte der Abstand mit dem zweiten Tor unserer #9 weiter vergrößert werden. Hier kam die Vorlage von der #24. Dem noch nicht genug fiel dann in der 17. Minute auf Vorlage der #25 und #15 das 0:3 wieder durch die #6. So endete dann auch das erste Drittel.

ETC ESV - HH und Bremerhaven Quelle: Anne Ruschke

Dynamisch gings im zweiten Drittel weiter und es gab in der 23. Minute eine Strafe für Bremerhaven. Leider konnte das Powerplay nicht zu unserem Vorteil genutzt werden. Dafür legte die die #6 in der 29. Minute auf die #15 vor und es fiel das 0:4. Flott ging es weiter und die Gastgeberinnen ließen nicht locker und spielten sich in unserem Drittel fest und forderten unsere Torfrau doch mächtig. Ein Konter konnte in der 36. Minute durch die #15 auf Vorlage der #25 in das fünfte Tor verwandelt werden. Das zweite Drittel endete mit einem komfortablen Vorsprung von fünf Toren.

Im dritten Drittel begann es nicht weniger flott. Der Druck der Gastgeberinnen wurde größer und unsere Crimmitschauer und Hallenser Frauen hatten alle Schläger voll zu tun. Das eine oder andere Mal war auch ein metallischer Klang zu hören. So haben sich wohl im Eifer des Gefechts die Bremerhavener Frauen ein wenig verzählt und kassierten in der 43. Minute eine kleine Bankstrafe. In der folgenden Minute nutzte unsere #25 das Powerplay und erhöhte auf 0:6. Die 46. Minute brachten die Vorlagen der #25 und #6 auf die #15 dann das siebente Tor. Ein wenig defensiver vergingen die nächsten zwölf Minuten, hier wurde dann von der #25 auf Vorlage der #6 und #5 das achte Tor geschossen. Kurz vorm Ende kassierten die Bremerhavener (59. Minute) und wir (60. Minute) noch jeweils eine Strafe. Der Endstand von 0:8 war gut und fair erkämpft.

Der Sonntag begann mit der Fahrt von Bremerhaven nach Hamburg

Genauer gesagt – HH Stellingen. Das Spiel wurde von 16:30 auf 12:45 vorverlegt, was zu einer doch recht kurzen Spielpause führte. Frohen Mutes und durch den Sieg vom Vorabend sichtlich motiviert betraten unsere Frauen das Eis. Zwei Reihen gegen fast drei Reihen flößten aber keinen großen Respekt ein. Irgendwie hatten die Schiris keine so richtige Linie oder sie haben bisher wenige Frauenspiele gepfiffen. So begann das Spiel in der zweiten Minute schon mit einer Strafe für die Crocodiles. Das frühe Powerplay verging aber ohne Zählbares. Weiter ging es vorwiegend im Angriffsdrittel. Hier ereilte uns dann auch die erste Strafe in der siebenten Minute. Diese gut überstanden, mit dem Eindruck man selbst würde im Powerplay sein, kamen die Hamburgerinnen kaum in unser Drittel. Kaum vorbei bekamen wir dann wieder ein Powerplay in der zehnten Minute, worauf in der elften Minute die Vorlage unserer #5 durch die #15 ins erste Tor verwandelt. Zwei Minuten später klingelte es wiederum durch die #24 auf Vorlage der #9 im Kasten der Krokodilinnen. Es folgten viele Angriffe und Torschüsse. Teilweise kam bei unserer Frau im Tor schon fast Langeweile auf. Das ein oder andere Mal kamen die Gastgeberinnen in unser Drittel und versuchten unsere Schlussfrau zu überwinden. Die 15. Minute brachte eine 2+2 Strafe für uns. Die Nachfrage, was denn der Fehler war, brachte ihr die zweiten zwei Minuten. Eine aberwitzige Situation führte dann in der 19. Minute zu einer weiteren Strafe für uns. Das erste Drittel endete dann auch 0:2.

ETC ESV - HH und Bremerhaven Quelle: Anne Ruschke

So ging es in Unterzahl ins zweite Drittel und 12 Sekunden nach Beginn schepperte es wiederum, weil die #25 sich den Pukc schnappte und sich bis zum Tor durchtankte und abschloss. Munter weiter, wurde der Spielfluss lediglich durch Strafen in der 25., und 34. Minute gegen Hamburg und in der 28. Minute gegen uns unterbrochen. Der Spielanteil lag eindeutig bei uns höher.

Das dritte Drittel begann mit einem komfortablen Vorsprung von drei Toren. Ein wenig war der höhere Druck der Crocodiles zu spüren und der Spielanteil war zu Beginn des Drittels schon höher. Der Druck wurde in der 46. Minute durch eine Strafe unterbrochen und eine Minute später wurde durch eine Vorlage der #25 auf die #15 zum 0:4 eingenetzt. Die 54. Minute brachte mal wieder ein Strafe. Die Hamburgerinnen kamen zwar das ein oder andere Mal zu Torschuss, aber konnten unsere Verteidigung nicht überwinden. In der 59. Minute nutzte unsere #18 eine Vorlage der #20 und der #9 und generierte den Endstand von 0:5. Ebenfalls in der 59. Minute erfolgte durch die Gastgeberinnen ein wirklich unnötiger und unfairer Bandencheck, bei dem sich unsere Spielerin eine Gehirnerschütterung zuzog. Gleichzeitig bekam noch eine Gastgeberin eine Strafe. In doppelter Überzahl ging es die letzten 1:22 Richtung Hamburger Tor. Es war nicht möglich einen guten Schuss zu platzieren, da Hamburg sehr kompakt stand und nichts mehr zu ließ. Alles in allem ein tolles erfolgreiches Wochenende und zwei verdienten Shutouts für unsere wirklich überragende Torfrau. Somit sind wir nun aktuell Tabellenführerinnen.

ETC ESV - HH und Bremerhaven Quelle: Anne Ruschke
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